Umwelt

Schafe, Kaschmirziegen und der Landschaftsschutz

Soeben fand ich diesen Beitrag:


Aus Landschaftsschutz- Gründen sollte die erosionsfördernde Kaschmirzucht
nicht mehr weiter expandieren und stattdessen die Zucht von Schafen wieder
verstärkt gefördert werden.
"Von allen landwirtschaftlichen Nutztieren zeigt die Ziege als Weidetier das größte „Schadverhalten". Dieses Verhalten hat
sich in Anpassung an schlechte Ernährungsbedingungen herausgebildet, da den Ziegen oft nur die von anderen Nutztieren
verschmähten Futterpflanzen zur Verfügung stehen. In einigen arabischen Ländern gibt es ein Verbot, mit Ziegen bestimmte
Gebiete zu bestimmten Zeiten per Huf zu durchqueren. So werden in Syrien Ziegen auf ihren Wanderungen beim
Durchqueren von Ackerbaugebieten per Lastkraftwagen befördert. In Tunesien wurde 1958 in mehreren
Verwaltungsregionen ein Verbot zur Ziegenhaltung ausgesprochen, das den Ziegenbestand von etwa 1,5 Mill. Ziegen auf
etwa 400000 Tiere reduzierte. Nach Aufhebung des Verbotes im Jahre 1970 stieg der Bestand wieder an. In vielen
nordafrikanischen Ländern werden Ziegen wegen des verursachten Schadens als „Schwarze Heuschrecken" bezeichnet.
Zusammenfassend können folgende durch Ziegen verursachte Schäden genannt werden:
     1.   Beeinträchtigung des Höhenwachstums von Nutzbäumen durch Verbiss der Haupttriebe,
     2.   Sämlinge von Nutzbäumen entwickeln sich durch intensives Beweiden nur zu Krüppelformen,
     3.   Zerstörung von Keimpflanzen durch Tritt und Verbiss,
     4.   Herabziehen und Abbrechen von Ästen,
     5.   Beeinträchtigung des Transpirationsschutzes von Sträuchern im Sommer durch starken Verbiss,
     6.   Erschöpfen der Samenvorräte guter Futterpflanzen durch dauerndes Abfressen der jungen Keimpflanzen,
     7.   Verdrängung mehrjähriger Horstgräser zugunsten von einjährigen und stoloniferen Gräsern,
     8.   Schädigung durch Abschälen der Rinde von Bäumen und Sträuchern sowie durch Beweiden der
          Wurzelschößlinge."
Der Tritt der Schafe verletzt die Pflanzendecke kaum und vermindert an Hängen die Erosion und
bildet keine Treppen wie Rinder. Durch den Schaftritt wird der Boden verdichtet, darum verwendet
man Schafe zur Befestigung von Deichen. Auf Brachflächen erleichtert die Bodenverdichtung das
Aufgehen von Samen.


Quelle

Es gibt auch andere Quellen, die noch ausführlicher darüber berichten:
http://bertjensen.info/kaschmirziegen-fuehren-zur-desertifikation-in-mongolei und china

„Mountaintop Removal“ in den Appalachen

Als Partner von Schweiz Tourismus wirbt die UBS mit heiler Bergwelt. In den USA dagegen finanziert die Schweizer Grossbank brutale Bergbaupraktiken. Das belegt ein eben publizierter Report. Beim so genannten „Mountaintop Removal“ in den Appalachen werden ganze Bergspitzen weggesprengt und in angrenzende Täler gekippt, um an die darunter liegende Kohle zu kommen. [...]

[...] Mountaintop Removal ist eine extrem zerstörerische Form des Bergbaus. Baum bestandene Bergspitzen werden einfach weggesprengt, über 400‘000 Hektaren Wald wurden so bisher vernichtet. Zur Erreichung einer dünnen kohleführenden Gesteinsschicht wird der entstehende Abraum einfach in angrenzende Täler gekippt. Bis heute wurden so bereits 3200 Kilometer Bäche und Flüsse zugedeckt oder vergiftet und die Wasserversorgung umliegender Gemeinden gefährdet. Nach Reinigung der Kohle bleibt ein giftiger Mix aus Schlamm, Kohlestaub und Stoffen wie Arsen und Quecksilber zurück, der zumeist in offenen Teichen gelagert wird.

(Quelle: Erklärung von Bern 2010)

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http://konsumpf.de/?p=7753